GWQ-Hilfsmittelreport: Ein Report, zwei Rechenwege

Wie die GWQ den Hilfsmittelmarkt liest und was dieselben Zahlen sonst noch hergeben

Autor: Peter Carqueville

15 Min. Lesezeit · 17. Juli 2026
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Die GWQ ServicePlus AG hat am 16. Juli 2026 einen „Hilfsmittelreport“ veröffentlicht. In dem Report bescheinigt sie dem Hilfsmittelmarkt Intransparenz bei Preisen und Produktauswahl. Sie fordert mehr Steuerungsmöglichkeiten für die Kassen. Die GWQ ist Dienstleistungs- und Vertragspartner von 74 Kunden- und Aktionärskassen. Über ihren Geschäftsbereich GWQ.buys bündelt sie unter anderem Vertragsmanagement und Beschaffung.

Der Zeitpunkt hat Gewicht: Der Report erschien sechs Tage nach dem Bundestagsbeschluss zum GKV-Sparpaket. Erstellt hat die Analyse die Vandage GmbH auf Basis von Abrechnungsdaten aus 19 Krankenkassen mit rund 5,3 Millionen Versicherten. Es ist bereits die zweite gemeinsame Datenpublikation der beiden Häuser zum Hilfsmittelmarkt. Vielen Sanitätshäusern ist die GWQ als Vertragspartner vertraut: Über GWQ.buys verhandelt die Düsseldorfer AG zentral Hilfsmittelverträge. Ein Forschungsinstitut ist sie nicht.

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