Die Redaktion ist sich einig: Wir wetten weder oft noch gerne. Doch im September 2026 machen wir eine Ausnahme. Unsere Wette: Die vierte Ausgabe dieses Fachmagazins wird bald in aller Munde sein.
Schwarz auf weiß: die Top 40
Zum ersten Mal steht schwarz auf weiß, wer die 40 größten Sanitätshäuser Deutschlands sind. Ein halbes Jahr Arbeit, 11.333 Einträge aus Google Maps, rund 5.700 geprüfte Standorte, dazu das Handelsregister. Und begleitet von unserem inzwischen berühmten „Klicki-Bunti“: Auf herzundhilfsmittel.de bauen Sie sich Ihre eigene Top-40, nach Ihren Maßstäben.
Die wichtigste Zahl (4) steht dabei nicht in der Tabelle, sondern auf Seite 2. Vier von fünf Sanitätshausfilialen in diesem Land gehören keiner Kette, keinem Verbund, keinem Fonds. Wer über unsere Branche redet, meint die Großen. Wer sie trägt, sind meistens die anderen. Bei beiden versorgen Sie als Sanitätshausfachverkäuferinnen Millionen Menschen mit Herz und Hilfsmittel.
Was Sie in diesem Heft erwartet
Zehn Millionen dieser Menschen leben hierzulande mit einer Harninkontinenz. Auf dem Rezept stehen dafür drei Buchstaben: IKM. Keine Saugstärke, keine Größe, kein Wort über die Nacht. Alles, was dort fehlt, entscheidet sich bei Ihnen im Beratungsraum. Wie das gelingt, zeigt unsere neue Serie ab Seite 10.
Neu ist unsere Politik-Rubrik. Florian Vierbaum, Geschäftsleitung der Spörer AG, entwickelt darin aus dem bisherigen Ergebnis der Petition gegen den 3-Prozent-Abschlag eine Perspektive für unsere gesamte Branche. Sein Plädoyer ab Seite 8: „Sprecht darüber.“
Praktisch wird es ab Seite 22. Zwei Kolleginnen von der Orthopädie- und Rehatechnik Dresden zeigen ihren Weg zur sicheren Flachstrickversorgung, ihr Credo passt auf vier Worte: nicht nur schauen, sondern auch anfassen. Ab Seite 28 geht es um Rollatoren, bei denen nicht jedes Zubehör hilft, und ab Seite 32 um das, was danach kommt: Der Strumpf bleibt im Schrank, die Orthese liegt im Bad, der Rollator steht ungenutzt im Flur.
Dazu passt Thomas Appel. Der SALJOL-Geschäftsführer hat ein Buch über Rollatoren geschrieben und sagt im Gespräch auf Seite 47 einen Satz: Was wackelt und klappert, macht Angst, und was Angst macht, wird nicht benutzt. „Mein Rollator ist mein bester Freund!“ gehört deshalb nicht ins Regal, sondern auf den Verkaufstresen. Wie Sie eines von zehn signierten Exemplaren gewinnen, lesen Sie auf Seite 47.
Die Zahlen sind unsere Arbeit. Ob wir die Wette gewinnen, entscheiden Sie. An Ihrer Theke.